Therapie

Therapie

Therapieabteilung

Ein Schwerpunkt der orthopädisch-chirurgischen Praxis (OCP) ist die konservative Behandlung von Muskel- und Gelenkerkrankungen.  Aus diesem Grunde  stehen in unserer Therapieabteilung  auf über  50 qm eine Vielzahl moderner  Behandlungsgeräte zur Verfügung. Dadurch gelingt es uns in vielen Fällen einen individuellen, konservativen (d.h. nicht-operativen) Behandlungsplan zu erstellen und erfolgreich umzusetzen. Unsere speziell geschulten und eingewiesenen Mitarbeiterinnen stehen ebenfalls mit Rat und Tat zur Seite und sorgen für einen optimalen Einsatz der Geräte, gegebenenfalls in direkter Rücksprache mit dem Arzt.

In der Therapieabteilung 1 liegt der Schwerpunkt der Behandlung auf einer kombinierten Wärme-Akupunkturbehandlung sowie der lokalen Lasertherapie. Hier erfolgen außerdem unsere individuellen überwiegend homöopathischen Infusionsbehandlungen.

In der Therapieabteilung 2 stehen moderne Elektro-Ultraschallgeräte zu Verfügung, die sowohl bei lokalen als auch bei großflächigen Muskel-Rücken-Gelenkschmerzen angewendet werden können. Für eine gezielte Gelenkbehandlung nutzen wir eine drei-dimensionale Magnet-Signal-Spule.

Die Behandlungen erfolgen nach Terminvereinbarung.

Arthrosebehandlung mit Hyaluronsäure

Bei einer Arthrose liegt ein Gelenkverschleiß vor, mit Reduktion der Knorpelschichtdicke und Veränderung der Knorpeldeckschicht, der Schicht die den Knochen bedeckt und dafür sorgt dass das Gelenk beweglich bleibt.
Zwischen der Knorpelschicht befindet sich die Gelenkflüssigkeit, die bei einer Arthrose ihre Viskosität und Zusammensetzung verändert.
Der Knorpelabrieb im Gelenk führt bei vermehrter Belastung immer wieder zu Reizungen und Entzündungen der Gelenkkapsel.

Bei fortgeschrittener Arthrose kann der Knorpel komplett abgenutzt sein, bis schließlich Knochen auf Knochen reibt. Ein Knorpelaufbau als komplette Regeneration ist nicht möglich. Daher ist es wichtig, frühzeitig der Abnutzungsprozess zu verlangsamen oder aufzuhalten um einen künstlichen Gelenkersatz zu vermeiden.

Die Hyaluronsäure besitzt die Fähigkeit, relativ zu ihrer Masse sehr große Mengen an Wasser zu binden (bis zu sechs Liter Wasser pro Gramm).

Die Hyaluronsäure ist Hauptbestandteil der Gelenkflüssigkeit und wirkt als Schmiermittel bei allen Gelenkbewegungen. Sie zeichnet sich hier zusätzlich durch strukturviskose Eigenschaften aus: Ihre Viskosität verändert sich mit einwirkenden mechanischen Kräften, genauer nimmt die Viskosität ab, je stärker die Scherkräfte werden. Zudem ist sie zwar flüssig, aber durch ihre hochmolekulare Gestalt viskos genug, dass sie nicht wie Wasser aus dem Gelenk herausgepresst wird. Zudem „haftet“ sie durch chemische Wechselwirkungen und die äußere Form besonders gut am Knorpel des Gelenks.

Hyaluronsäurepräparate werden in arthrosegeschädigte Gelenke gespritzt, um das Gelenk zu schmieren und als „Stoßdämpfer“ zu wirken (sogenannte Viscosupplementation).

Es gibt heute eine Vielzahl von Hyaluronsäurepräparaten auf dem Markt mit unterschiedlichen Molekulargewichten. In der Regel werden 3-5 Spritzen im Wochenabstand, in ein Gelenk vorgenommen.

Wir beraten Sie gerne.

Zuständige Ärzte

dr-riemenschneider

Dr. med. Stefan Riemenschneider

Akupunktur - Arthrosebehandlung - Osteopathie - Sportmedizin

    Akupunktur

    Gesund durch kleine Nadelstiche

    Seit den 70er Jahren ist die Akupunktur in der westlichen Welt einer breiteren Öffentlichkeit bekannt – seit rund 3000 Jahren schätzt man die Therapie mit den Nadeln in China als wirksame Hilfe bei Schmerzen, funktionellen und seelischen Erkrankungen sowie zur Harmonisierung des Immunsystems. Heute hat auch die Schulmedizin die sanfte Heilkraft der traditionellen, chinesischen Methode entdeckt und in ihr Behandlungsspektrum aufgenommen – bei vielen Beschwerden ist die Akupunktur als Therapie anerkannt, oft wird sie mit herkömmlichen Therapien kombiniert. Wie es mit den winzigen Akupunkturnadeln gelingt, Migräne oder Allergien zu lindern oder gar bei Lähmungen zu helfen, erforschen Wissenschaftler weltweit.

    Auch die chinesische Lehre selbst erklärt uns die Wirkung der Akupunktur (der Begriff leitet sich ab von lat. acus = Nadel und pungere = stechen). Zugrunde liegt dieser Lehre ein Menschenbild, das sich von unserem naturwissenschaftlich geprägten stark unterscheidet: Während für die westliche Medizin Gesundheit messbar ist – sie spiegelt sich etwa im Cholesterinwert, im Blutdruck, im EKG wider – wird sie aus chinesischer Sicht von der Lebensenergie Qi bestimmt, die auf Energiebahnen, den Meridianen, durch den Körper strömt und an mehr als 700 Punkten die Hautoberfläche berührt. Fließt die Qi-Energie harmonisch, ist der Mensch gesund. Krankheit und Schmerz sind dagegen Ausdruck von Disharmonien im Qi-Fluss. Sie können durch äußere oder innere Einflüsse wie Kälte, Wärme, falsche Ernährung, aber auch psychische Faktoren entstehen.

    Die Selbstheilung anregen

    Das Ziel aller therapeutischen Maßnahmen in der Chinesischen Medizin, also auch der Akupunktur, ist es, die gestörten Energien zu normalisieren: Die auf den Meridianen liegenden Akupunkturpunkte werden mittels feinster Nadeln angeregt, der aus dem Takt geratene Energiestrom wird so behutsam reguliert. Jeder dieser Punkte steht in Verbindung mit einem bestimmten Organ oder Organkreis und hat eine genau definierte Heilwirkung. Für die Nadelung wählt der Akupunkteur deshalb nur diejenigen Punkte an Körper, Händen, Füßen oder am Ohr des Patienten, die zu dessen Beschwerdebild – der Arzt nennt es Disharmoniemuster – passen. Das erkrankte Organ wird also nicht, wie in der westlichen Medizin, direkt behandelt, sondern indirekt über Außenstellen auf der Haut, die Akupunkturpunkte, beeinflusst. Deren Reflexwirkung, wie Mediziner sagen, balanciert die Energie der Organe aus und regt diese zur Selbstheilung an. Eine Fülle von funktionellen Erkrankungen – das sind Erkrankungen, bei denen kein dauerhafter Organschaden vorliegt – können so erfolgreich behandelt werden. Schädliche Nebenwirkungen, wie sie medikamentöse Therapien oft begleiten, treten bei richtiger Anwendung der Akupunktur nicht auf. Eine gelegentliche auftretende Erstverschlechterung ist stets nur vorübergehender Natur und wird positiv gewertet, da sie ein Zeichen dafür ist, dass der Körper reagiert und auf die Akupunktur gut ansprechen wird.

    Neben der klassischen Körperakupunktur gibt es folgende Akupunktur-Varianten:

    Ohrakupunktur (Aurikulotherapie)
    Auf der Ohrmuschel spiegelt sich der gesamte Körper und seine Organe wider. Über die 110 Ohrakupunktur-Punkte können sie beeinflusst werden.

    Schädelakupunktur
    Eine Sonderform der Akupunktur, die besonders bei Lähmungen, Sprachstörungen und Nervenstörungen angezeigt ist.

    Elektroakupunktur
    Statt durch Nadeln werden die Akupunkturpunkte durch ungefährliche, elektrische Reize stimuliert.

    Laserakupunktur
    Hier werden die Nadeln durch Laserlicht ersetzt.

    Akupressur
    Die Stimulation erfolgt durch Fingerdruck auf die Akupunkturpunkte.

    Moxibustion
    Die Reizwirkung der Nadeln wird durch zusätzliche Wärme und Heilkräuter wie Beifuß verstärkt.

     

    Die Akupunktur kann mit allen klassischen Naturheilverfahren und vielen schulmedizinischen Therapien kombiniert werden.

    In unserer Praxis behandeln wir seit vielen Jahren mit gutem Erfolg Patienten mit Rücken-, Kopf und Nackenschmerzen, ebenso wie chronische Gelenk- und Muskelschmerzen. Dr. Riemenschneider ist seit vielen Jahren aktives Mitglied der Deutschen Ärztegesellschaft für Akupunktur (DÄgfA) und derzeitiger Vorsitzender der Ärztegesellschaft für ganzheitliche und präventive Medizin e.V..

    Zuständige Ärzte

    Chirotherapie (Manuelle Medizin)

    Als Wurzel allen Übels gelten sogenannte Blockierungen. Ist die Beweglichkeit eines Gelenkes eingeschränkt, hat das Folgen. Dazu zählen unter anderem verschobene Knochen, verhärtete Muskeln und – natürlich – Schmerzen. Der Chirotherapeut spürt die Ursache auf und löst die Blockierung. Dazu drücken seine Hände auf Knochen und Muskeln. Mit standardisierten Griffen überträgt er Impulse auf das betroffene Gelenk und bewegt es so minimal.

    Grundlage der Manuellen Therapie ist die genaue Diagnose der blockierten Gelenke durch Aufsuchen sogenannter Irritationspunkte, welche über neurogene Verschaltungen die Lage des blockierten Gelenkes anzeigen. Dadurch hat man die Möglichkeit, blockierte Gelenke mobilisierend oder manipulativ zu behandeln.

    Bei der mobilisierenden Behandlung wird die Beweglichkeit durch sanft und häufig wiederholte Dehnungsbewegungen wiederhergestellt.

    Bei der manipulativen Behandlung (von lateinisch manipulus ‚Handgriff‘, ‚Kunstgriff‘) wird eine Blockierung mit einem Impuls behandelt.

    Diese Chirotherapeutische Grifftechniken (vom griechischen „cheir“ = Hand)  bewirken folgendes: Mit energiereichen Impulsen  wird die Schmerzverarbeitung kurzfristig ausgesetzt und das System neu gestartet.

    Stimmt die Diagnose, sind in einem großen Prozentsatz der Fälle nach einer chirotherapeutischen Behandlung die Beschwerden verschwunden. Bei den restlichen Fällen verschwinden sie in der folgenden Zeit. Diese Zeit benötigt die Muskulatur, um sich zu entspannen.

    Im Falle der Wirbelbogengelenke beispielsweise spielen die segmentalen Muskeln eine dementsprechende Rolle. Um diesen Effekt zu erreichen, ist weder eine große Kraft noch ein großer Weg erforderlich. Die manipulierende Behandlung mit sehr schnell durchgeführten und kurzen Bewegungen ist an der Wirbelsäule dem Arzt vorbehalten.

    Während früher vor allem Schmerzen im Bereich der Wirbelsäule Patienten zum Chirotherapeuten führten, hat sich das Spektrum heute auf Beschwerden am gesamten Stütz- und Bewegungsapparat ausgedehnt. Die Osteopathie geht noch weiter: Sie will auch helfen, wenn Organe wie Nieren oder Leber nicht richtig funktionieren.

    Allgemein ist der vorherige bildgebende Ausschluss von Wirbelsäulenschäden wie z.B. Knochenbrüche oder Tumore mittels Röntgenaufnahme oder CT / MRT vor jeglicher Manipulation der Wirbelsäule unabdingbar.

    Mitunter beenden chirotherapeutische Griffe und Impulse eine lange Leidenszeit.

    Sorgfältig achtet der Therapeut darauf, dass die Manipulation in eine freie und nicht eine blockierte Richtung des Gelenks erfolgt. „Die Schmerzen dürfen während der Behandlung nicht zunehmen“, erläutert Stahlhofer. Um die Blockierungen zu finden, orientieren sich Chirotherapeuten nicht nur an schmerzhaften oder verhärteten Muskeln. „Getestet werden auch verschiedene Referenzpunkte am Körper des Patienten“, erklärt Daichendt. Ein Gespräch mit dem Patienten, mitunter auch weitere Untersuchungen wie Röntgen- oder CT-Aufnahmen ergänzen diese Diagnostik. Denn wie so oft in der Medizin können die gleichen Symptome verschiedene Ursachen haben.

    Voraussetzung: eine exakte Diagnose

    Für eine erfolgreiche Behandlung muss die Diagnose exakt stimmen. „Das ist Aufgabe des ärztlichen Chirotherapeuten“, sagt Stahlhofer. Schließlich hängt davon eine Menge ab. „Wenn nämlich nicht die Funktion gestört, sondern Gewebe geschädigt ist, sind mitunter andere Maßnahmen nötig.“ Zudem gilt es mögliche Vorschäden aufzuspüren – vor allem bei Problemen im Bereich der Halswirbelsäule. Sie schließen manchmal eine chirotherapeutische Behandlung aus.

    Diese verschiedenen Grenzen erkennt am besten ein ärztlicher Chirotherapeut – ebenso mögliche „Verkettungen“. „Solche Probleme lassen sich mit chirotherapeutischen Griffen gut behandeln“, sagt Daichendt. Eine Verkettung liegt dann vor, wenn Schmerzen nicht dort entstehen, wo der Betroffene sie spürt, sondern die Folge eines anderen Gesundheitsproblems sind – möglicherweise an einer anderen Stelle des Körpers.

    Zusammenhänge zu erkennen ist wichtig

    Auch in der Hinsicht habe die Chirotherapie hinzugelernt, sagt Allgemeinmediziner Daichendt: „Früher dachte man in Segmenten und suchte daher die Ursache für die Schmerzen auf Höhe des entsprechenden Wirbelkörpers.“ Doch bei Verkettungen erstrecken sich die Probleme über verschiedene Segmente. So führt zum Beispiel eine Reizung am Wadenbeinköpfchen zu Beschwerden an der Wirbelsäule. „Oder sie löst Schmerzen an der Ferse aus“, weiß Daichendt. „Nur wenn diese Zusammenhänge aufgedeckt und erkannt werden, ist die Behandlung erfolgreich.“ Umgekehrt stellt der Patient schnell fest, ob die Ursachen tatsächlich behoben wurden. Ist das nicht der Fall, kehren die Schmerzen nämlich bald wieder.

    Dies „sollte Anlass sein, nach einer Verkettungsproblematik zu suchen“. Stahlhofer hält das bei allen hartnäckigen Schmerzen für nötig – vor allem, wenn herkömmliche Behandlungsansätze versagen. Beispiel Tennisarm: „Hinter den unangenehmen Schmerzen kann eine Blockierung im Bereich der Halswirbel fünf und sechs stecken“, sagt Stahlhofer. Mitunter beenden dann chirotherapeutische Griffe und Impulse eine lange Leidenszeit. Neustart geglückt.

    Zuständige Ärzte

    dr-riemenschneider

    Dr. med. Stefan Riemenschneider

    Akupunktur - Arthrosebehandlung - Osteopathie - Sportmedizin

      Elektrotherapie

      In unserer Therapieabteilung können wir einige, moderne Elektrotherapieverfahren anbieten.

      StimaWell ®

      Dieses System wurde speziell für die Behandlung von Rückenbeschwerden entwickelt. Über eine individuell einstellbare Stimulationsmatte kombiniert dieses Verfahren eine wohltuende Wärmebehandlung mit sanfter dynamischer Tiefenwellenbehandlung.

      Diese Tiefenwellenbehandlung wirkt direkt auf die segmental verspannte Rückenmuskulatur, die zu leichten Kontraktionen angeregt wird. Dadurch wird ein Massageeffekt erzielt, der die verkrampfte Muskulatur entspannt. Gleichzeitig kommt es zu einer lokalen Wärmeentwicklung, die zusätzlich zur Schmerzlinderung beiträgt. Durch die spezielle Form und den segmentalen  Aufbau der Stimulationsmatte können einzelne Abschnitte der Wirbelsäule individuell angesprochen werden.

      Sanimed ®

      Tiefsitzende Muskelverspannungen können zahlreiche Arten von Schmerzen verursachen. Die Sanimed Therapie löst sanft die Muskulatur und sorgt rasch für Linderung. Bereits Anfang der neunziger Jahre wurden, die Therapie-Potenziale des in der Diagnose altbekannten Ultraschall erforscht. Das waren die Anfänge der Sanimed-Therapie, die heute Ärzten, Therapeuten und Patienten bei der Schmerzbekämpfung neue Wege eröffnet.

      Die Sanimed-Therapie basiert auf einem punktförmig und breitbandig eingesetzten Ultraschall, der von einem neu entwickelten Kombinationswandler übertragen wird. Mit präzise definierten Frequenzen und in Verbindung mit einem schwachen elektrischen sowie einem elektromagnetischen Feld setzt so der Ultraschall eine verblüffende therapeutische Wirkung frei.

      Wirkung der Sanimed-Therapie

      Als „Sonor-Ionen-Therapie“ arbeitet die Sanimed-Therapie mit wirkoptimiertem Ultraschall, der mit einem schwachen elektrischen Feld und einem Magnetfeld gekoppelt wird. Das erzielt im menschlichen Organismus eine Ionenverschiebung. Aus der so entstehenden Öffnung der Ionenkanäle resultieren folgende

      Wirkmechanismen:

      • Reaktivierung der elektrogenen Natrium-Kalium-Pumpe mit Natriumausstrom

      • Kaliumeinstrom und Calciumausstrom aus der Zelle.

      Das wiederum normalisiert schnell und zuverlässig den nervösen Erregungsablauf als die Ursache von Schmerzzuständen – meist in nur einer dreißigminütigen Therapiesitzung.

      Indikationen bei allen Schmerzen die durch Myogelosen ausgelöst bzw. verursacht werden:

      • Kopfschmerzen, Migräne

      • Schwindel / Schwindelattacken

      • Tinnitus

      • Fibromyalgie

      • Halswirbelsäulen-Syndrom

      • Lendenwirbelsäulen-Syndrom und Ischialgien

      • Brustwirbelsäulen-Syndrom

      • Arthrosen und Gelenkrheuma

      • Tennisarm

      • Sportverletzungen

      • Trigeminus-Neuralgie

      • Phantomschmerzen

       

      Orthopädische Trigon-Signal-Therapie

      Untersuchungen in den USA haben gezeigt, dass orthopädische elektromagnetische Felder mit einer bestimmten Frequenz Heilungsprozesse fördern können. Auf diesen Erkenntnissen aufbauend, stellt die Orthopädische Trigon-Signal-Therapie eine Möglichkeit zur erfolgreichen Behandlung von Erkrankungen des Stütz- und Bewegungsapparates dar.

      Seit mehr als 20 Jahren werden dreidimensionale pulsierende elektromagnetische Felder in ihrer Wirksamkeit auf biologische Gewebestrukturen untersucht. Die Auswirkungen sowie die zur Behandlung nutzbaren Effekte sind effektiv erarbeitet und eingehend wissenschaftlich erprobt und dokumentiert.

      Durch die Einwirkung der Orthopädischen Trigon-Signale auf das Gelenk und den Gelenkknorpel werden die Stoffwechselvorgänge beeinflusst. Das zu jedem Gelenk gehörende elektrische Feld, das die Knorpel- und Bindegewebsheilungsvorgänge beeinflusst, kann aktiviert werden.

      Insbesondere nach Verletzungen und bei Arthrosebeschwerden ist diese biologische, körpereigene Steuerung der Heilung gestört. Die bisherige Meinung, dass ein verschlissener Knorpel sich nicht mehr erholt, scheint durch Versuche widerlegt. Die Orthopädische Trigon-Signal-Therapie soll eine Aktivierung der natürlichen Heilungskräfte der Gelenke und des Bindegewebes bewirken und den Wiederaufbau im betroffenen Gebiet steigern. Die Orthopädischen Trigon-Signale werden in die betroffene Körperregion gesendet, mit dem Ziel, die natürlichen Heilungsvorgänge zu aktivieren.

      Die Orthopädische Trigon-Signal-Therapie stellt eine effektive, moderne Erweiterung der Behandlungsmethoden bei verschleiß- und verletzungsbedingten Schäden des Bewegungsapparates dar. Durch die Nutzung der körpereigenen Regenerationsvorgänge ist eine sog. natürliche Heilung möglich.

      Die Orthopädische Trigon-Signal-Therapie behandelt schmerzfrei effektiv folgende Gelenke / Erkrankungen: Schulter, Ellenbogen, Hand und Finger: Arthrosebeschwerden, Sehnenansatzbeschwerden wie Tennisarm und Golferellenbogen, chronische Schulterentzündungen und Verkalkungen der Schultergewebe, Sehnenscheidenentzündungen und Unfallfolgen, z.B. Frakturen, Handgelenks- oder Ellenbogenstauchungen sowie Zustände nach Schulterverrenkungen. Kniegelenk: Verschleißbedingte Arthrosebeschwerden, Meniskusschäden, Kniescheibenprobleme (Chondropathia patellae), Kniekapselbeschwerden, Sehnenansatzentzündungen. Wirbelsäule: Verschleißbedingte Abnutzungserscheinungen der Hals-, Brust- und Lendenwirbelsäule; Arthrose der Wirbelgelenke, Ischiasbeschwerden, Bandscheibenschäden, Zustände nach Bandscheibenoperationen, chronische Muskelverspannungen. Halswirbelsäule: Chronische Muskelverspannungen, Verschleißschäden der Wirbelsäule, chronische Beschwerden nach Verletzungen der Halswirbelsäule (Schleudertrauma). Hüften: Verschleißbedingte Arthrosebeschwerden, Sehnenreizungen am großen Rollhügel, sogenannte Sportlerleiste, Schleimbeutelentzündungen. Fuß- und Sprunggelenk: Achillessehnenreizung, Zustand nach Sprunggelenksverletzungen und Bänderzerreißungen, Mittelfußarthrose.

      Zuständige Ärzte

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      Dr. med. Stefan Riemenschneider

      Akupunktur - Arthrosebehandlung - Osteopathie - Sportmedizin

        Stoßwellentherapie – flexibel und fokussiert

        Millionen Menschen leiden in Deutschland an chronischen Schmerzen. Ein Großteil dieser Beschwerden hat seine Ursachen im Bereich des Haltungs- und Bewegungsapparates. Die Ansprüche an unseren Körper und damit an die Bewegungsorgane, wie Muskeln und Gelenke, steigen weiterhin.

        Bei den jüngeren und sportbegeisterten Menschen sind es chronische Überlastungen bei bestimmten Sportarten mit immer wiederkehrenden Bewegungsabläufen (Laufsport, Tennis, Golf, Schwimmen). Hierbei kann es zu krankhaften Veränderungen an den besonders belasteten Gelenken kommen. Meist beginnt es recht harmlos mit gelegentlichen Beschwerden, die nach einer Trainigspause wieder abklingen, häufig entwickeln sich jedoch langanhaltende und schmerzhafte Verläufe. Dabei sind jahrelange Verläufe mit Ruhe – und Bewegungsschmerz keine Seltenheit. Typisch ist auch das schlechte Ansprechen auf die üblichen konservativen, d.h. nicht-operativen, Maßnahmen. Doch selbst operative Eingriffe erbringen häufig nicht das gewünschte Ergebnis. Als Folge werden viele Patienten gezwungen ihren geliebten Sport aufzugeben.

        Doch auch viele ältere Menschen leiden unter ähnlichen Problemen. Durch die Veränderungen und Belastungen, die der Körper im Laufe des Lebens erfährt, kann es zu chronischen Fehlbelastungen der Muskel und Gelenke kommen. Gerade auch bei degenerativen Veränderungen an den Gelenken reagieren die Muskeln und Sehnen sehr empfindlich, dies führt zu ähnlichen Beschwerden wie bei den jungen Sportlern.

         

        Die bekanntesten Erkrankungen sind:

        • Die Kalkschulter (Schwimmen, Kraftsport),

        • Der Tennis- bzw. Golferellenbogen,

        • Der vordere Knieschmerz (Laufsport, Turnen),

        • Der Fersensporn (Lauf- und Sprungsportarten)

         

        Als nicht invasives Verfahren (keine Verletzung der Haut !) hat sich in solchen Fällen die extrakorporale Stoßwellentherapie etabliert. Entwickelt für die unblutige Zertrümmerung von Nierensteinen gelingt es mit unseren modernen Geräten in bis zu 85% der Fälle, die Schmerzen zu lindern oder zu beseitigen. Nicht selten kann auch die Ursache, z.B. bei der Kalkschulter, ausgeräumt werden.

        Wie funktioniert die extrakorporale Stoßwellentherapie (ESWT) ?

        Unser Therapiegerät erzeugt nach dem piezoelektrischen Prinzip extrakorporale Schallwellen mit hoher Energie. Über ein individuell ausgewähltes Gelkissen gelingt die Ankopplung an den Körper. Durch die Wahl der Vorlaufstrecke gelingt es, die Hauptenergie in einer bestimmten Körpertiefe zu bündeln und somit zielgerichtet und sicher das erkrankte Gewebe zu fokussieren.

        Die Behandlung erfolgt ambulant und dauert zwischen 10 und 15 Minuten. Bequeme und schmerzfreie Lagerung sind Voraussetzung. Die Arbeits- und Sportfähigkeit ist in der Regel nicht beeinträchtigt. Die Behandlung erfolgt einmal pro Woche. Notwendig sind meist  3 – 5 Anwendungen.

        Die Kosten für diese unblutige und zielgerichtete Therapie wird in der Regel von den privaten Krankenkassen und den Beihilfestellen übernommen. Im Zweifelsfall sind wir mit einer schriftlichen Anfrage behilflich. Die gesetzlichen Krankenkassen haben sich dieser Therapie verschlossen. Wir bitten jedoch auch hier kompatible Lösungen an.

        Für weitere Informationen und Fragen steht Ihnen unser Ärzteteam und unsere qualifizierten Mitarbeiterinnen gerne zur Verfügung.

        Zuständige Ärzte

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        Dr. med. Stefan Riemenschneider

        Akupunktur - Arthrosebehandlung - Osteopathie - Sportmedizin

          Infusionsbehandlung im OCP

          In unserer Praxis setzen wir die spezielle Infusionstherapie sowohl in der Schmerzbehandlung, als auch in der Prävention ein. Dabei entscheiden wir auf Grund einer fundierten Diagnose, welche Präparate für Sie optimal sind. Diese Präparate werden dann mittels einer Infusion direkt in Ihre Blutbahn appliziert.

          Anwendungsgebiete

          Die spezielle Infusionstherapie kann Patienten mit Wirbelsäulenleiden, Rheuma, Nervenschmerz oder Arthrose Schmerzlinderung verschaffen. Die dabei verwendeten Präparate wirken auf zwei Ebenen. Zum einen wird schnell der Schmerz gelindert und zum Anderen Entzündungen gehemmt. Bei chronisch kranken Patienten sind  mehrere Sitzungen nötig, die dann Teil eines ganzheitlichen Gesamtkonzeptes sind.

          Unsere  Infusionstherapien setzen wir ein bei chronischen Erkrankungen, seien es entzündliche, degenerative und auch bösartige Erkrankungen, nachgewiesene Mangelzustände von Vitaminen, Mineralstoffen und Spurenelementen.  Auch bei chronischen Erschöpfungssyndromen wie dem „burn out“ Syndrom kann man durch spezielle Infusionstherapien eine Besserung erreichen, dies gilt auch bei Regenerationsbehandlungen (nach schweren Erkrankungen).

          Vorteile einer Infusion

          Über einen „Zugang“ in eine Vene  kann man prinzipiell jede Art der Infusion zuführen. Vorteile einer Infusionstherapie sind die genaue Dosierung, die individuelle „Mischung“ sowie die „Umgehung“ des Verdauungstraktes, der häufig aufgrund vorhandener Funktionsstörungen gar nicht in der Lage ist, die Mikro- und Makronährstoffe überhaupt komplett aufzunehmen

          Durch die Infusionstherapie werden spezielle Medikamente, wichtige Vitamine (insbesondere Vit. B Komplex), Schmerzen-Muskelentspannungsmedikamente und anderes dem Körper direkt zugeführt. Die Infusionsdauer beträgt ca. 30 Minuten.  Eine einzelne Infusion macht noch keinen Therapieerfolg aus. Häufig werden Serien von 5 – 10 Infusionen verabreicht, und je nach Krankheitsbild und Befundkontrollen ist es sinnvoll, diese Therapie regelmäßig zu wiederholen. Aber auch das wird im Einzelfall individuell festgelegt.

          Unser Team um unsere Neuraltherapeutin und Ärztin, Monika Riemenschneider, besucht regelmäßig Fortbildungen und Kongresse, um sich sowohl über die neuesten Entwicklungen auf dem Gebiet der Komplexhomöopathika zu informieren, als auch traditionelle  Heilmethoden und Rezepte zu erlernen.

          Zuständige Ärzte

          Neuraltherapie zur Schmerzbekämpfung

          Die Neuraltherapie ist eine Injektionsbehandlung zur Erzielung von Heilwirkungen mit Lokalanästhetika (Mittel zur örtlichen Betäubung – Procain) in Verbindung mit einem Einsatz von speziellen (homöopathischen) Medikamenten zur Schmerzbekämpfung.

          Man kann sich das so vorstellen, dass durch die „örtliche Betäubung“ die Reizleitung eines Nervs unterbrochen wird. Und zwar so direkt wie möglich am Ort des Schmerzes. Denn oftmals ist ein Nerv nicht wirklich krank, kann sich aber nicht richtig regenerieren bzw. „abschalten“. Dies verursacht dann Schmerzen, die zum Teil schnell chronisch werden können.

          Durch die Betäubung erhält der Nerv nun die Möglichkeit der Regeneration und damit zur Heilung. Oftmals mit erstaunlichem Erfolg. Nach 3 bis 4 Sitzungen kann durchaus schon eine Erleichterung und wiedererlangte Bewegungsfähigkeit festgestellt werden. In der Regel werden jedoch mehrere Behandlungen für einen dauerhaften Behandlungserfolg erforderlich sein.

          Wann wird die Neuraltherapie angewendet?

          Die Anwendungsgebiete der Neuraltherapie sind sehr umfangreich. Am häufigsten wird die Neuraltherapie bei der Behandlung von Schmerzzuständen und funktionellen Beschwerdebildern – wie z.B. „Hexenschuss“, Schulterschmerzen, Tennisarm, Migräne, Kopfschmerz, Wirbelsäulenerkrankungen, Kreislauferkrankungen etc. – zur Störfeldsanierung eingesetzt. Störfelder können generell alle Erkrankungen sein.

          Außerdem werden durch die Neuraltherapie Erfolge bei Entzündungen, schlecht heilenden Wunden, Operationen, Narben, Zahnproblemen und auch bei Problemen durch Tätowierungen und Piercings erzielt.

          Wann wird die Neuraltherapie angewendet?

          Die Anwendungsgebiete der Neuraltherapie sind sehr umfangreich. Am häufigsten wird die Neuraltherapie bei der Behandlung von Schmerzzuständen und funktionellen Beschwerdebildern – wie z.B. „Hexenschuss“, Schulterschmerzen, Tennisarm, Migräne, Kopfschmerz, Wirbelsäulenerkrankungen, Kreislauferkrankungen etc. – zur Störfeldsanierung eingesetzt. Störfelder können generell alle Erkrankungen sein.

          Außerdem werden durch die Neuraltherapie Erfolge bei Entzündungen, schlecht heilenden Wunden, Operationen, Narben, Zahnproblemen und auch bei Problemen durch Tätowierungen und Piercings erzielt.

          Grundvoraussetzung sind eine gründliche körperliche Untersuchung und eine ausführliche Anamneseerhebung. Hierfür sollten Sie etwas Zeit mitbringen, und Sie haben die Möglichkeit, alle weiteren offenen Fragen zu klären.

          Die Neuraltherapie kann z.B. in Form einer Quaddeltherapie (Spritzen unter die Haut) erfolgen. Das örtliche Betäubungsmittel, das in die oberste Hautschicht gespritzt wird, bewirkt nicht nur eine Betäubung der Schmerzen, es kann auch durchaus in einigen Fällen schon eine Spontanheilung hervorrufen.

          Eine weitere Option ist die Infiltrationstherapie. Hier erfolgt die Injektion von Medikamenten in tiefer liegende Bereiche (Muskeln, Gelenke, Nerven). Es gibt auch die Kombination von beiden Therapien.

          Die Kombination von naturheilkundlichen (homöopathischen) Stoffen mit Lokalanästhetika hat sich als sehr erfolgreich erwiesen. Man kann somit die Neuraltherapie als ein Bindeglied zwischen Naturheilkunde und Schulmedizin bezeichnen.

          Zur Injektion selbst werden nur feinste Nadel verwendet. Der Injektionsschmerz ist verschwindend klein.

          Grenzen der Neuraltherapie

          Die Grenzen der Neuraltherapie ergeben sich aus den Möglichkeiten und Grenzen der Regenerations- und Regulationsfähigkeit. Erbkrankheiten, psychogene Erkrankungen, Systemerkrankungen, bösartige Tumore (außer deren Schmerzen) und irreversible Schäden sind durch Neuraltherapie nicht zu beeinflussen.

          Neuraltherapie im OCP

          Monika Riemenschneider, unsere Ärztin für Neuraltherapie, beschäftigt sich seit vielen Jahren mit der Problematik chronischer Schmerzen. Sie ist ausgewiesene Spezialistin in der Behandlung von Störfeldern.

          Ein Schwerpunkt ihrer Behandlung ist die ganzheitliche Sicht des Menschen. Die ausführliche Erhebung der Krankengeschichte sowie die eingehende körperliche Untersuchung gehören ebenso zu ihrem Behandlungsstandard wie Zuwendung, aufrichtiges Interesse und Zeit für ihre Patienten.

           

          Fallbeispiele in der Neuraltherapie

          Trigeminusneuralgie

          Die Trigeminusneuralgie ist eine meist einseitige, d. h. eine Gesichtshälfte betreffende, schmerzhafte Nervenentzündung.

          Ursachen:          

          • Essentielle, d. h. ohne zunächst erkennbare Ursache

          • Symptomatisch durch Sprechen oder Kauen oder „Störfelder“ ausgelöste Neuralgie. Diese Störfelder sind häufig im Bereich der Zähne oder Nebenhöhlen zu finden.

          Ist diese Neuralgie erst vor kurzem aufgetreten so bestehen sehr gute Aussichten auf vollständige Rückbildung unter neuraltherapeutischer Behandlung. Je nach Lokalisation besteht diese in etwa aus 10 Sitzungen bzw. Behandlungen. Diese werden zunächst 2 -3 Mal in der Woche durchgeführt. Ein Lokalanästhetikum, Procain, wird an den Nervenansatzpunkt gespritzt (Quaddeln), gegebenenfalls der Nerv injiziert und Akupunkturpunkte werden angespritzt. Durch diese zeitweise Unterbrechung der Nervenleitung kommt es zur Erholung derselben und Schmerzlinderung. Unterstützt wird diese Therapie durch Vitamin-B-Injektionen.

          Bei schon länger bestehenden Neuralgien kann eine längerfristige Therapiedauer auch von entscheidender Wirkung sein. Es kommt zunächst zur Linderung der Schmerzen, meist bis zur 3. – 4. Sitzung.


          Neuraltherapie ist auch Ernährungsberatung

          Im Rahmen regelmäßiger Fortbildung  „Curriculum biologische Medizin“ nahm Monika Riemenschneider, Ärztin und Neuraltherapeutin, immer wieder an einem intensiven Austausch mit Fachärzten aus ganz Deutschland teil. Einen Schwerpunkt bildet dieses Mal die Ernährung in der Schmerztherapie. Viele Nahrungsmittel, aber auch Medikamente, übersäuern unseren Körper und verstärken dadurch das Schmerzempfinden.  Getreu dem Motto  „Mens sana in corpore sano“  steht das Säure-Basen-Gleichgewicht der Patienten im Vordergrund der aktuellen Anstrengungen. Gerade die ständige Übersäuerung unserer Körper führt zu chronischen Reizungen und Entzündungen in unserem Körper. Auf Dauer führt dies zu Schädigungen von Knochen und Gelenken und – was neueste Untersuchungen zeigen – zu Störungen im Bindegewebe und den Muskelfaszien. Dadurch wird nicht nur die Entstehung von Arthrose und Verschleiß begünstigt, sondern unter Umständen auch chron. Schmerzkrankheiten ( z.B. Rheuma oder Fibromyalgie) verstärkt.

          Hier gilt es frühzeitig einzugreifen, um Folgeschäden zu vermeiden und chronische Schmerzen zu lindern. Im Rahmen der orthopädisch –chirurgischen Praxis am Elisabethenstift arbeitet Monika Riemenschneider  an individuellen Behandlungskonzepten.

          Zuständige Ärzte

          Homöopathischen Medikamente im Rahmen unserer
          neuraltherapeutischen und naturheilkundlichen Behandlungen

          Homöopathika sind Arzneimittel, die nach dem Prinzip „Gleiches wird durch Gleiches geheilt“ (lat. „similia similibus curantur“) wirken. Mit dem individuell passenden homöopathischen Arzneimittel wird ein Reiz gesetzt, mit dem der Organismus aufgefordert wird, sich selbst zu heilen.

          „Zeel „ enthält die Wirkstoffe Rhus toxicodendron, Solanum dulcamara, Sulfur, Arnica montana und Sanguinaria canadensis, eine Arzneimittelkombination aus der Gruppe der sogenannten Homöopathika. Die Anwendungsgebiete von „Zeel comp. N Tabletten“ leiten sich von den homöopathischen Arzneimittelbildern ab.  Dazu gehören vor allem rheumatische Gelenkbeschwerden und degenerativ entzündliche Beschwerden.

          „Traumeel „ enthält die Wirkstoffkombination Calendula officinalis, Atropa bella-donna, Aconitum napellus, Bellis perennis, Hypericum perforatum, Echinacea, Echinacea purpurea, Symphytum officinale, Matricaria recutita, Achillea millefolium, Mercurius solubilis, Hepar sulfuris, Hamamelis virginiana und Arnica montana, Arzneimittel aus der Gruppe der sogenannten Homöopathika.

          Es wirkt abschwellend und schmerzlindernd und wird daher häufig bei akuten Schmerz- und Reizzuständen eingesetzt.

          „Vertigoheel „ ist ein Kombinationspräparat , das 1 g Conium maculatum Dil. D3, 1 g Ambra grisea Dil. D6, 1 g Petroleum rectificatum Dil. D8 und 7 g Anamirta cocculus Dil. D4 in 10 g enthält.  Die gemeinsame Potenzierung über die letzten 2 Stufen erfolgt gemäß HAB (Homöopathisches Arzneibuch), Vorschrift 40 c. Die Anwendungsgebiete leiten sich von den homöopathischen Arzneimittelbildern ab.  Dazu gehören verschiedene Schwindelzustände.

          „Lymphomyosot “ enthält eine Wirkstoffkombination von Myosotis arvensis, Veronica officinalis, Teucrium scorodonia, Pinus sylvestris, Gentiana lutea, Equisetum hiemale, Smilax, Scrophularia nodosa, Geranium robertianum, Nasturtium officinale und Ferrum jodatum als homöopathische Zubereitung.  Es wirkt tonisierend auf die Lymphgefäße und den Lymphfluß und wird daher auch bei ödematösen Gewebsverquellungen eingesetzt.

          „Procain“  ist ein mittellangwirkendes Lokalanästhetikum. Es verbessert die Reizleitung, kräftigt den Kapillartonus, wirkt abschwellend und entzündungshemmend, hat eine entspannende (sympathikolytische Wirkung). Wir verwenden die 1 %-ige Lösung, die das beste Risiko-Nutzen-Profil hat.

          „Vitamin B Komplex  Das Vitamin B12 ist der Superstar unter den Vitaminen. Vitamin B12 ist ein sehr wirksamer Vitalstoff. Für einen gesunden Zellaufbau und ein funktionierendes Zellwachstum ist das Vitamin B12 unerlässlich und die verschiedensten nervlichen Störungen konnten durch den Einsatz von Vitamin B12 erfolgreich behandelt werden, sogar dann, wenn herkömmliche Arzneimittel an ihre Wirkungsgrenzen gelangt waren. Im Vordergrund stehen  allgemeinen Symptomen  wie blasse Schleimhäute, Müdigkeit, verminderte Leistungs- und Konzentrationsfähigkeit, Kälteüberempfindlichkeit, Kopfschmerzen, Schwindel, Herzklopfen und Atemnot.

          „Vitamin C“  wird von allen Pflanzen und Tieren benötigt. Diese können es selber produzieren. Im Laufe der Evolution ist den Menschen die Fähigkeit der Vitamin C Synthese verloren gegangen und muss daher über die Ernährung aufgenommen werden, was oft nicht der Fall ist. Bei Stress und bei Krankheit steigt der Bedarf an Vitamin C drastisch an! Ein Ausgleich durch unsere Ernährung ist selten möglich. Vitamin C ist ein vielseitiges physiologisches Antioxidans und unverzichtbar für das Schutzsystem des Körpers. Es schützt uns vor oxidativen Schäden und unterstützt sowohl Immun- als auch das kardiovasukläre System.

           

          Weitere Homöopathika, die wir individuell einsetzen können:

          Hepar comp wirkt als Anregung der entgiftenden Leberfunktion bei akuten und chronischen Leber-Galle-Affektionen, z.B. Cholangitis, Cholezystitis, aber auch bei toxisch bedingten Leberfunktionsstörungen als Ursache oder Folge sonstiger Erkrankungen, bei Hypercholesterinämie, Erythematodes, toxischen Exanthemen, Dermatosen und Dermatitis, Neurodermitis sowie zur Anregung der Leberzellfunktionen.

           Solidago comp. Die Früchte des Juniperus communis (Wacholder)  werden traditionell als Diuretikum (bei Nierenbecken- und Harnblasen­ent­zünd­ung) genutzt, jedoch auch als Magenmittel und gegen Blähungen und Verdauungs­störungen. Wacholderbeeren dienen als Küchengewürz und zum Aromatisieren von Gin und Genever. Bei äusserlicher Anwendung bewirkt das ätherische Öl eine Hautreizung und dadurch eine verstärkte Durchblutung.

          Pulsatilla pratensis (Küchenschelle) Bei Atemwegsproblemen, einer laufenden oder verstopften Nase, wenn ein gelblich-grüner, schlecht riechender Schleim auftritt. Bei Krampfhusten, in Verbindung mit gelblich-grünem Schleim, dazu Hustenanfälle abends, welches durch Hinlegen ausgelöst wird. Bei Verdauungsbeschwerden, Durchfall, Erbrechen, der Betroffene hat keinen Durst.

          Spascupreel wirkt bei krampfartigen Beschwerden von Magen, Darm, Gallenblase, der Gebärmutter, der ableitenden Harnwege und bei Muskelverhärtungen.

          Mucosa compositum dient als Anregung der körpereigenen Abwehr bei Schleimhauterkrankungen und -katarrhen verschiedener Art und Lokalisation, z.B. im Verdauungstrakt mit und ohne Ulkus, im Bereich der oberen und unteren Luftwege, der ableitenden Harnwege und der Bindehaut des Auges.

          Die Brechnuss, auch Nux Vomica, soll als homöopathisches Mittel auf das Zentralnervensystem wirken und bei Schmerzen, Stress und Übelkeit helfen.

          Ubichinon ist eine vitaminähnliche Substanz, besser bekannt als Coenzym Q10. Es hat sich seit einigen Jahren ähnlich wie die Vitamine A, C, und E einen Namen als so genannter Radikalenfänger gemacht und wird daher gerne bei einer Übersäuerung des Gewebes und bei chronischen Entzündungen eingestzt.

          Discus comp. Bei chronischen Bandscheiben beschwerden.

          Cerebrum. Comp. Bei geistigen Erschöpfungen.

          Tonico Injeel bei Abgeschlagenheit und körperlicher Erschöpfung.

          Zuständige Ärzte

          Sportmedizin

          Sportmedizinische Gesundheitsuntersuchungen:

          • Sportmedizinische orthopädische Gesundheitsuntersuchung

          • Laufbandanalyse

          • Dynamische Fußdruckmessung

          Sportmedizinische Diagnostik:

          • Blutuntersuchungen/Laborprofile

          • Röntgendiagnostik

          • Gelenkultraschalluntersuchungen

          Sportmedizinische konservative Therapieverfahren:

          Verletzungen und Überlastungsschäden sind die häufigsten Ursachen für eine sportmedizinische Behandlung.
          Die folgenden Behandlungs- und Therapiekonzepte kommen  in unserer Orthopädisch-Chirurgischen Praxis zur Anwendung:

          • Kinesio-Tape

          • Manuelle Therapie/Chirotherapie

          • Therapeutische Lokalanästhesie

          • Akupunktur

          • Lasertherapie

          • Ultraschalltherapie/Elektrotherapie

          • Stoßwellentherapie

          • Physikalische Therapie

          • Magnetfeldtherapie

          • Krankengymnastik

          • Medizinische Trainingstherapie

          • Sportphysiotherapie

          Sportmedizinische operative Verfahren:

          Sollten spezielle Sportverletzungen und chronische Überlastungsschäden nicht durch konservative Behandlungen zu therapieren sein, werden operative Maßnahmen erforderlich.

          Bei uns kommen dabei nur auf den Patienten als Sportler individuell zugeschnittene Therapieverfahren nach dem neuesten Stand der Wissenschaft  zur Anwendung. Hierbei unter  der besonderen Berücksichtigung  der Sportart und der  sportlichen Aktivität  vom  Freizeitsportler bis zum Leistungssportler.

          Typische häufige operative angewandte Verfahren sind:

          • Kreuzbandriß (arthroskopischer Ersatz mit körpereigener Sehne

          • Meniskusriß (Arthroskopische-minimalinvasive Entnahme geschädigter Meniskusanteile oder Naht des Meniskus bei speziellen Rissformen)

          • Schulterverletzungen (Sehnenriß, Impingement, Instabilitäten, Überlastungsreaktionen)

          Zuständige Ärzte

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          Dr. med. Stefan Riemenschneider

          Akupunktur - Arthrosebehandlung - Osteopathie - Sportmedizin

            Eigenbluttherapie

            Bei der sogenannten Eigenbluttherapie wird patienteneigenen Blut aus der Vene entnommen und anschließend durch Zentrifugation entsprechend vorbereitet. Dadurch werden körpereigene Wirkstoffe wie z. B. Blutblättchen und Wachstumsfaktoren in konzentrierter Form gewonnen. Diese Blutbestandteile wirken entzündungshemmend bei Muskel- und Sehnenschäden und kommen bei der Arthrose zum Einsatz, indem sie in die jeweilige Körperregion injiziert werden.

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            Dr. med. Stefan Riemenschneider

            Akupunktur - Arthrosebehandlung - Osteopathie - Sportmedizin

              Laserbehandlung

              Mit Licht gegen Schmerzen, darunter könnte man die Therapie mit dem Laser verkürzt zusammenfassen.
              Bei dieser innovativen Therapie wird mit Hilfe des speziell gebündelten Lichts jede einzelnen Zelle stimuliert, mehr ATP (Adenosin Triphosphat) zu bilden und damit mehr Energie zur Verfügung zu stellen. Dies aktiviert körpereigene Reparaturvorgänge.

              Der Laser beeinflusst damit direkt Stoffwechselprozesse und löst Reparations- und Selbstheilungsvorgänge aus.

              Die Behandlung ist schmerzfrei, gelegentlich wird die thermische Energie aber deutliche spürbar.
              Abhängig von Behandlungsgebiet dauert die Lasertherapie ca. 10-15 min.

              Wir setzten den Laser vor allem bei Sehnenerkrankungen und Knochenhautreizungen ein wie z.B. dem sog. Tennis- und Golferellenbogen, Achillessehnenerkrankungen, Jumper knee, Patellarsehnenerkrankungen, Sehnenerkrankungen der Hände, Fingerarthrosen, aber auch zur Narbenbehandlung, bei Rheumatischen Erkrankungen und zur Behandlung von schmerzhaften Neuralgien (Nervenschmerzen).

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              Dr. med. Stefan Riemenschneider

              Akupunktur - Arthrosebehandlung - Osteopathie - Sportmedizin

                Wärmetherapie

                Die lokale Wärmeanwendung spielt in der Behandlung von Muskel- und Gelenkerkrankungen eine große Rolle. In unserer Therapieabteilung verwenden wir nur Rotlichtlampen mit pigmentiertem Filter, die für eine angenehme und gleichmäßige Lichtwärmeleistung sorgen.

                Diese Infrarotstrahlung ist von hohem biologischem Wert, dessen Wirksamkeit hauptsächlich auf der großen Tiefenwirkung und der starken Wärmeregulierung im Körper beruht. Die Zellen und die Organe, die der der Strahlung ausgesetzt sind werden aktiviert und durch die einsetzende Gefäßerweiterung stärker durchblutet. Damit wird ein beschleunigter Abbau von Stoffwechsel-schlacken und die Mobilisation von Antigenen im Körper ermöglicht. Dies wiederum führt zur Linderung von Schmerzen und Verspannungen, insbesondere bei Krankheitsbildern wie Rheuma, Muskelschmerzen, Hexenschuss, Neuralgien und Prellungen und Zerrungen. Die aufgenommene Wärme wird durch den Blutkreislauf im ganzen Körper verteilt. Die Infrarotbestrahlung unterstützt ebenfalls die Vitamin-D-Bildung und kann zu einer Herabsetzung des Blutzuckerspiegels führen.

                Der größte Teil der Strahlung durchdringt die Oberhaut und die Keimschicht, ohne absorbiert zu werden, sodass Hautreizungen oder Überhitzungen bei Einhaltung des Mindestabstandes vermieden werden.

                In unserer Praxis wenden wir diese Therapie sehr häufig zusammen mit der ebenfalls muskelent-spannenden Körperakupunktur an.

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                Dr. med. Stefan Riemenschneider

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                  Kälteschock-Therapie

                  Bei akuten Verletzungen (Sportverletzungen ) aber auch bei akuten und chronischen Schmerzzuständen wird eine Kältetherapie durchgeführt.

                  Wie funktioniert eine effektive Kältetherapie?

                  Herkömmliche Kälteträger wie Kältebeutel, Kältekompressen, Eisbeutel, Eissprays etc. verändern ihre Temperatur während der Anwendung. Sie sind daher in der Regel nicht präzise bestimmbar, nicht regulierbar und  können Haut und Gewebe schädigen.

                  In unserer Praxis wird daher dagegen  die Thermoschocktherapie (Kryotherapie) eingesetzt. Kryotherapie (Thermoschock­therapie) bewirkt  einen Kälteschock mithilfe von hyperbarem CO2-Gas, das aus dem flüssigen Milieu einer Gasflasche mithilfe eines Steigrohres und einem Druck von ca. 1–2 bar als Trockeneis auf die Haut prallt und sie innerhalb von ca. 30Sek. auf 2–4°C herunterkühlt. Ein im Handstück der Geräte eingebauter Infrarotsensor misst dabei die Hauttemperatur unmittelbar im Behandlungsgebiet, so das ein präzises Arbeiten z.B. auch im Gesicht oder in der Nähe einer Wunde gewährleistet ist.

                  Der Thermoschock führt zu einer neuroreflektorischen Dilatation der Gefäße mit einem wesentlich schnelleren Abtransport der Entzündungsmediatoren wie Prostaglandin, Serotonin und Histamin. Außerdem­ erfolgt eine Lymphpumpenstimulation, die diesen Prozess nochmals beschleunigt. So werden Ödeme, Hämatome und lokale Entzündungen wesentlich schneller abgebaut als bei herkömmlicher Behandlung. Die ­Behandlung ist daher gerade für Sportler geeignet, um die Regenerationsphase zu ver­kürzen. Dabei werden die folgenden physiologischen Wirkungen beschrieben:

                   

                  • Schmerzlindernde Wirkung durch Blockade der Schmerzfasern

                  • Entzündungshemmende Wirkung durch Reduzierung der Entzündungsenzyme

                  • Bessere Durchblutung durch tiefe Gefäßerweiterung innerhalb von 20–30Sek.

                  • Neurologische Wirkung durch Muskelentspannung infolge eines  Reflexes im Rückenmark

                   

                  Mehr Informationen finden Sie in dem von Dr. Patric Behr veröffentlichtem Artikel : „Kryotherapie Schnelle Hilfe und effektive Schmerztherapie“  erschienen in der Medical Sports Network.

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                  Dr. med. Stefan Riemenschneider

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                    Magnetfeldtherapie

                    Magnetfeldtherapie ist heute ein fester Bestandteil der unterstützenden Therapie von Schmerzen

                    Vitalität, Leistungsfähigkeit, Gesundheit. Wie wichtig das persönliche Wohlergehen ist, wird einem allerspätestens bewusst, wenn dieses angegriffen ist. Wir wollen Ihnen kein Versprechen geben. Wir wollen ein Versprechen halten: Wir wollen Ihnen eine Anwendung vorstellen, die Ihnen dabei hilft, Gesundheit zu erhalten und Krankheit vorzubeugen.

                    Jede elektrische Aktivität lässt ein magnetisches Feld entstehen. Jeder Nervenimpuls verursacht auch elektromagnetische Felder. Diese sind nicht statisch, sondern gepulst. Die Eigenfrequenz des Gehirns liegt zwischen 8 – 12 Hertz, im Schlaf um 2 Hertz, abhängig von der elektrischen Aktivität; denn jeder Strom erzeugt ein elektromagnetisches Feld (im EEG messbar) und umgekehrt (Induktion). Selbst das Erdmagnetfeld pulst mit einer durchschnittlichen Frequenz um 7,5 Hertz, wobei dieser Wert ständigen Schwankungen unterworfen ist.

                    Der Körper ist einem natürlichen und künstlichen elektromagnetischen Strahlenmeer ausgesetzt und daran angepasst. Nicht angepasst ist unser Körper an die künstlich erzeugten stressauslösenden Frequenzen von ca. 50 – 60 Hertz.

                    Auf Basis eines nachgewiesenen wirksamen mehrdimensionalen Signalgefüges wird die eingeschränkte bzw. gestörte Mikrozirkulation im Körper sehr effektiv stimuliert. Hierdurch werden Selbstheilungskräfte aktiviert und wichtige körperliche Regulationsprozesse unterstützt.

                    Schon 6-10 Anwendung von 45 – 60 Minuten Dauer reichen aus, um der Leistungsfähigkeit und Vitalität neuen Schub und Ihrer Gesundheit wichtige Unterstützung zu geben und subjektive Beschwerden des Haltungs- und Bewegungsapparates zu lindern. Insbesondere tiefliegende Strukturen wie Wirbelgelenke sind mit dieser dreidimensionalen Therapie gut behandelbar.

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                      Kinesio-Taping

                      Bei einem kinesiologischen Tape handelt es sich um ein elastisches, selbstklebendes, therapeutisches Tape aus einem dehnbaren, textilen Material, auf das ein Polyacrylatkleber aufgebracht ist. Unter Anwendung spezieller, unterschiedlicher Techniken („Taping“) wird dieses Tape auf die Haut aufgebracht und soll dort unterschiedliche Wirkungen erzielen.

                      Die Elastizität der Tapes wird in der Regel mit dehnbar bis auf 130–140 % der ursprünglichen Länge angegeben. Dabei sind die Tapes in erster Linie längs-, aber auch schrägelastisch. Dadurch kann das Tape den Gelenkbewegungen sehr gut folgen. Die Elastizitätseigenschaften sollen ähnlich derer der menschlichen Haut hinsichtlich Dicke, Schwere und Dehnfähigkeit sein.

                      Das Tape ist luft-, feuchtigkeits- und flüssigkeitsdurchlässig. Es ist wasserbeständig, so dass es auch während des Duschens, beim Schwimmen und bei erhöhter Schweißbildung (z.B. beim Sport) haften bleibt. Je nach äußeren Umständen hält es bis zu 7 Tage auf der Haut.

                      Das Tape ist mit einer 10%igen Dehnung auf die Trägerfolie (Papierunterlage) aufgebracht.

                      Ursprünglich stammen das Tape und die Methode aus Japan.
                      1973 entwickelte der Chiropraktiker Kenzo Kase das so genannte Kinesio Taping.

                      Das Erlernen der korrekten Technik bzw. die korrekt durchgeführte Technik gilt als essentiell für den Erfolg der Therapie. Nichtsdestotrotz gibt es immer mehr Produkte und technische Information, die Laien zum Selbst-Tapen angeboten werden.


                      Die Wirkung erfolgt über folgende Mechanismen:

                      • Reizung über die Haut: Einfluss von sowohl extrinsischen (exterozeptiven) Rezeptoren (z.B. Thermo- und Schmerzrezeptoren) als auch intrinsischen (propriozeptiven) Rezeptoren

                      • Aktivierung der Selbstheilungskraft

                      • Verbesserung der Mikrozirkulation

                      • Verbesserter Lymphabfluss

                      • Passive Unterstützung (z.B. Bänder) und mechanische bzw. funktionelle Korrektur

                      • Convolution-Theorie: Das Tape wird ungedehnt auf die zuvor gedehnten Strukturen angelegt und anschließend in die Grundposition zurückgebracht. Dadurch werden die Hautschichten angehoben. Es entsteht mehr Raum (Flüssigkeitsabfluss/Lymphabfluss).

                      • Einfluss auf Meridiane und Akupunkturpunkte

                      • Einfluss auf das viszerale System durch Dauermassage und Faszienbeeinflussung (innere Wirkung)

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