Archiv der Kategorie ‘Allgemeines‘

Praxis zertifiziert

Samstag, den 14. Januar 2012

Seit 21.12.2011 ist unsere Praxis nach dem Qualitätsmanagementsystem DIN ISO 9001:2008 zertifiziert.

Zertifkat 91211816

Orthopädisch chirurgisches Premium-Angebot am Woog

Dienstag, den 8. Juni 2010

  

Orthopädisch chirurgisches Premium-Angebot am Woog

Viel versprechende Partnerschaft zwischen Agaplesion Elisabethenstift und ambulanter Facharztpraxis

So viel kann nach gut einem Jahr gesagt werden: Den Partnern – in diesem Fall der Klinik für Orthopädie, Unfallchirurgie und Sportmedizin am Agaplesion Elisabethenstift unter der Leitung von Chefarzt Dr. med. Thomas Schreyer und der Orthopädisch-Chirurgischen Praxis am Elisabethenstift mit Dr. med. Patric Behr, Dr. med. Björn Erben und Dr. med. Stefan Riemenschneider – ist die perfekte Verzahnung von ambulanter und stationärer Behandlung gelungen.

Die Orthopädisch-Chirurgische Praxis ist auf dem Gelände des Elisabethenstifts gelegen und über den Eingang am Luise-Karte-Haus über die Beckstraße zu erreichen, kurze Wege sind also garantiert. Das ist besonders für die Patienten, die schlecht beweglich sind, von Vorteil. Die Synergieeffekte gehen allerdings viel weiter. „Wir waren lange Zeit limitiert, da im orthopädischen Bereich des Krankenhauses ausschließlich stationäre Behandlungen möglich waren.

Aber die ambulante orthopädisch-unfallchirurgische Weiterführung nach einem stationären Aufenthalt ist genauso wichtig. Jetzt haben wir mit der Praxis Behr, Erben, Riemenschneider auch ambulante Kompetenz vor Ort“, freut sich Thomas Schreyer.

Und man ergänzt sich auf hervorragende Weise. „Eines von vielen Beispielen dafür ist die Multimodale Schmerztherapie am Agaplesion Elisabethenstift, die unser Angebot, zu dem auch Akupunktur und Neuraltherapie zur Schmerzbekämpfung gehören, sehr gut komplettiert“, erklärt Stefan Riemenschneider. „Wir sind sehr zufrieden, dass wir unseren Patienten diese Qualitätsausweitung anbieten können. Sie profitieren von der räumlichen Nähe und der professionellen Zusammenarbeit.“ So finden beispielsweise regelmäßige Treffen mit Thomas Schreyer und dessen Oberarzt statt, in denen die einzelnen Fälle besprochen werden.

Ein gutes Zeugnis stellt Björn Erben dem Krankenhaus aus: „Wir haben uns nicht von ungefähr hier angesiedelt. Die Politik des Agaplesion Elisabethenstift konzentriert sich auf ständige Qualitätsverbesserung, das stimmt mit unseren eigenen Zielen optimal überein.“ Patric Behr ergänzt: „Die Zukunft liegt in einer Kompetenzbündelung, das heißt in der Kooperation mit ausgewählten Partnern. Das kommt letztlich vor allem den Patienten zugute – und dieses Ziel haben wir erreicht.“

Lückenlose Vernetzung

Auch das Krankenhaus hat mit der neuen Vernetzung und Kooperation seine Möglichkeiten erweitert.  Schwerwiegende Erkrankungen werden selbstverständlich stationär behandelt. Hier ist der lückenlose Informationsfluss zwischen Praxis und Krankenhaus besonders wichtig.

In der Klinik für Orthopädie, Unfallchirurgie und Sportmedizin im Agaplesion Elisabethenstift werden mit Ausnahme schwerer Kopfverletzungen und der Behandlung von Schwerstverletzten alle Formen von Unfall- und Sportverletzungen stationär behandelt. Ein weiterer Schwerpunkt ist die Behandlung von verschleißbedingten Schäden der Gelenke, insbesondere des Knie- und des Hüftgelenkes, u. a. auch durch körpereigene Knorpelzelltransplantation.

Seit 2009 werden hier erstmals in Darmstadt auch qualifizierte Wirbelsäulen-Operationen aller Art (bis auf Skoliose) durchgeführt – auch die Versorgung von stabilen und instabilen Wirbelsäulenbrüchen sowie endoskopische Bandscheiben-Operationen. Ein Vorteil für viele

Patienten, die jetzt für einen Eingriff nicht mehr extra nach Frankfurt oder Heidelberg fahren müssen. In der Unfallchirurgie hält das Krankenhaus eine Notfallambulanz vor, die an 365 Tagen im Jahr rund um die Uhr besetzt ist.

Unnötige Doppeluntersuchungen werden mit der neuen Kooperation vermieden, Kosten – und zwar ohne Qualitätsverlust – eingespart. Nach einer Operation, die im Krankenhaus auch von Dr. Behr und Dr. Erben konsilliarärztlich durchgeführt werden kann, bleibt der Patient in der ambulanten Behandlung der Orthopädisch-Chirurgischen Praxis am Elisabethenstift, sofern er dies wünscht. Das hat Vorteile, denn keiner kennt die Besonderheiten des individuellen Falles besser als der Operateur. Zuweisende Hausärzte können entlastet werden, wenn zum Beispiel Fäden in der ambulanten Praxis gezogen werden. Wer möchte, kann dazu selbstverständlich auch wieder zu seinem Hausarzt gehen.

Kompetente Partner

Die ambulante Praxis am Elisabethenstift ist die einzige fachübergreifend tätige Gemeinschaftspraxis im Bereich der Orthopädie, der Chirurgie/Unfallchirurgie, der Sportmedizin, der Akupunktur und der Schmerztherapie in Darmstadt – und die einzige orthopädisch-chirurgische Praxis mit direkter Krankenhausanbindung.

„Zuwendungsorientierte Medizin“ heißt das Prinzip, dem sich die hier tätigen Mediziner verpflichtet fühlen. Dazu gehören Monika Riemenschneider (Ärztin und Neuraltherapeutin), Dr. med. Patric Behr

(Arzt für Orthopädie und Unfallchirurgie, Sportmedizin, Chirotherapie – Schwerpunkt Fußchirurgie), Dr. med. Björn Erben (Arzt für Chirurgie, Sportmedizin, Chirotherapie, Notfallmedizin, Unfallarzt – Schwerpunkt Gelenkchirurgie) und Dr. med. Stefan Riemenschneider (Arzt für Orthopädie, Sportmedizin, Chirotherapie, Akupunktur, spezielle Schmerztherapie – Schwerpunkt Akupunktur und Osteoporose).

Der Patient soll im Mittelpunkt stehen und als Ganzes betrachtet werden – ein Prinzip, zu dem sich auch die Ärzte am Agaplesion Elisabethenstift bekennen. Auch aus diesem Grund war die Partnerschaft ein logischer und konsequenter Schritt. Das Ergebnis kann sich sehen lassen: ein Netzwerk von Spezialisten, kurze Wege, kompetente Ansprechpartner.

Kontakt:

Orthopädisch-Chirurgische Praxis am Elisabethenstift

Dres. Behr, Erben, Riemenschneider

Landgraf-Georg-Straße 100

64287 Darmstadt

Tel. 06151-780750

E-Mail: praxis@ocp-darmstadt.de

www.ocp-darmstadt.de

AGAPLESION ELISABETHENSTIFT

Klinik für Orthopädie, Unfallchirurgie und Sportmedizin

Chefarzt Dr. med. Thomas Schreyer

Tel. 06151-403-2101

www.eke-da.de

Pressenotiz

Donnerstag, den 18. März 2010

Orthopädisch – chirurgische Gemeinschaftspraxis

am Elisabethenstift Darmstadt

Um den Bedarf an einer fachübergreifenden ärztlichen Versorgung zu verbessern, wurde im Januar 2009 die orthopädisch-chirurgische Gemeinschaftspraxis Dres. Behr, Erben, Riemenschneider auf dem Krankenhausgelände des Elisabethenstiftes in Darmstadt eröffnet. Nur fünf Monate vorher, Mitte August 2008 wurde das Büro behr+thoma PLANUNG aus Darmstadt mit der Gestaltung der rund 600m² großen Praxis beauftragt.

Der neuen Gemeinschaftspraxis liegt ein konservatives und operatives umfassendes orthopädisch-chirurgisches Konzept mit dem Ziel der bestmöglichen Patientenversorgung zugrunde. Über eine Zeitspanne von ca. 2 Jahren planten die 3 Fachärzte ihre gut etablierten Einzelpraxen mit dem Ziel zusammen zulegen, dem Patienten ein sehr großes Leistungsspektrum mit unterschiedlich spezialisierten Fachärzten an einem Ort anzubieten und gleichzeitig die Wirtschaftlichkeit des Praxisbetriebes zu erhöhen. Mit dem Elisabethenstift in Darmstadt fand das Ärzteteam zudem einen Partner, der es ermöglichte, alle operativen und nicht operativen, ambulanten Tätigkeiten eng mit dem stationären Bereich zu vernetzen. Der Patient profitiert von den kurzen Wegen und kann optimalen medizinischen Nutzen aus der Kooperation ziehen. Die Ärzte sehen den Trend in weiteren Zusammenschlüssen von Arztpraxen, insbesondere der Facharztpraxen, sowie in der Bildung hoch spezialisierter Versorgungszentren in enger Vernetzung von ambulantem und stationärem Bereich. Kooperationen möchten die Ärzte auch in Zukunft weiter ausbauen. Gegebenenfalls auch ortsübergreifend an mehreren Standorten.

Projektstart war der 15.August 2008. Ein ehemaliger Verwaltungstrakt auf dem Gelände des Elisabethenstiftes stand als Fläche zur Verfügung. Um reibungslose Abläufe im Bestand realisieren zu können und in Räumlichkeiten zu praktizieren, die auch als Visitenkarte der Gemeinschaftspraxis dienen können, wurden die Diplom Ingenieurinnen der Fachrichtung Innenarchitektur Ulrike Behr und Hildegard Thoma von den Mietern hinzugezogen. Die räumlichen Gegebenheiten und Arbeitsabläufe wurden analysiert und innenarchitektonisch umgesetzt. Dafür standen aus dem Gesamtbauvolumen von 400.000 Euro 100.000 Euro zur Verfügung.

Hauptherausforderungen der Räumlichkeiten waren die Souterrainlage kombiniert mit der Krankenhaustypischen Raumstruktur – sehr lange Gänge, links und rechts Türen – sowie einer sehr niedrigen Deckenhöhe. Es galt Licht in die Räume zu bekommen und den Patientenstrom gut durch die Praxis zu führen.

Durch maximale Wanddurchbrüche im Eingangsbereich und vor den Warteräumen wurden ein einladendes und großzügiges Entree und neue Blickbeziehungen geschaffen. Die Flurzone geht durch die neuen Öffnungen fließend in die Empfangs- und Wartebereiche über und wird somit aufgewertet. Dieser Eindruck wird durch die, in der ganzen Praxis einheitliche Behandlung von Boden-, Wand- und Deckenflächen verstärkt. So fasst der hellgraue Linoleum Bodenbelag, der in der ganzen Praxis eingesetzt wurde, die verschiedenen Zonen optisch zusammen. Nicht nur Wände und Decken, sondern auch sämtliche Einbauten und Möbel erstrahlen nun in weiß und bringen so Licht in die Räume. Übergroße farbige Textgrafiken aus Dibond und akzentuierter Einsatz der Farben grün und orange bringen Freundlichkeit in das coole Ambiente Die Textgrafiken leiten den Patienten durch die weitläufige Praxis zur Anmeldung oder in die verschiedenen Wartezonen, Sprechzimmer oder Behandlungsräume. Die Farbe grün signalisiert die Wartezonen, orange kennzeichnet die Behandlungsräume. Die riesigen Zahlen und Buchstaben sind schon von weitem gut zu lesen und lassen den Patienten den Weg selbständig finden. Die Einbauten im Empfangs- und Wartebereich, die Möblierung im Backoffice und die frei stehende Möbel wie z.B. das weiße Wartesofa im Foyer wurden von dem Büro behr+thoma PLANUNG eigens für die Bedürfnisse der Bauherren entworfen und von einem ortsansässigen Schreiner umgesetzt. Diese maßgeschneiderte Lösung entspricht nun nicht nur exakt den Anforderungen der Ärzte und Arzthelferinnen, sondern fügt sich farb- und passgenau in die Umgebung ein, so dass die ganze Praxis wie aus einem Guss wirkt und für einen unverwechselbaren, eigenständigen Auftritt der Ärzte sorgt. Alle gewählten Materialien sollten pflegeleicht, hygienisch und strapazierfähig sein, um dem Patientenaufkommen einer Gemeinschaftspraxis gut gewachsen zu sein. Als Bodenbelag wurde ein hellgraues Linoleum der Firma Armstrong gewählt, Möbel und Einbauten wurden in HPL gefertigt.

Um Patienten, Ärzten und Personal die Natur in das, nur über begrenzte Aussicht verfügende Souterrain zu bringen, wurde in jedem Sprechzimmer eine fast raumhohe Baumfotografie gehängt. Mal guckt man auf der Liege liegend in eine Baumkrone, ein anderes Mal scheint man sich zwischen den Baumstämmen zu bewegen. Alle Fotografien wurden auf dem sehr dünnen, leichten und trotzdem formstabilen Material Dibond aufgezogen. Das Bebilderungskonzept stammt ebenfalls von Ulrike Behr und Hildegard Thoma.

Die Patienten staunen beim Betreten der Praxis über die unerwartet hellen und freundlichen Räume und sichern sich, wenn möglich, einen Platz auf dem weißen Sofa im Foyer.

Was macht eigentlich ein Orthopäde? Beitrag im Kinder-ECHO

Montag, den 23. November 2009

Kinder-ECHO besucht  die  Orthopädisch-Chirurgische Praxis Behr, Erben, Riemenschneider in Darmstadt

 

 

Der Pausengong tönt. Die Drittklässler Paul und Linus rennen auf den Schulhof. Paul stößt mit voller Wucht gegen ein Geländer. Das tut weh. Mehr als sonst, wenn er mal hinfällt. Mit schmerzverzerrtem Gesicht läuft der Neunjährige zusammen mit seinem Schulkameraden ins Sekretariat. Die Eltern werden verständigt, seine Mutter holt Paul ab und fährt mit ihm zum Arzt. In diesem Fall nicht zu einem Kinderarzt, sondern direkt zu einem Spezialisten, der die Zulassung für Arbeits-, Schul- und Kindergartenunfälle hat – in die Orthopädisch-Chirurgische Praxis Behr, Erben, Riemenschneider am Elisabethenstift in Darmstadt.

Am Empfang nimmt die Arzthelferin die Daten von Paul auf: Er soll kurz schildern, wann, wie und wo der Unfall passiert ist. Kurz darauf  nimmt Paul im Wartezimmer Platz und wird dann gleich ins Behandlungszimmer gerufen. „Unfälle werden natürlich ohne Wartezeiten sofort drangenommen“, erklärt der Orthopäde Dr. Patric Behr, der die Praxis zusammen mit Dr. Björn Erben und Dr. Stefan Riemenschneider führt.

Patric Behr untersucht den Jungen und  vermutet eine „Grünholz-Fraktur“ – das ist der häufigste kindliche Bruch, bei dem der Knochen am Handgelenk angebrochen ist. Nichts Schlimmes also. „Es muss aber dennoch geröntgt werden“, erläutert Patric Behr. Eine der sieben Arzthelferinnen übernimmt diese Aufgabe. 

Bereits zwei bis drei Minuten später begutachtet der Doktor das Röntgenbild – es ist der vermutete Bruch. „Halb so wild, das kriegen wir schon wieder hin, du bekommst jetzt erst mal einen Gips“, erläutert er dem Neunjährigen.

„Wir erklären vor allem den Kindern immer genau, was wir als nächstes tun, und ob es vielleicht ein bisschen weh tun wird“, sagt der sympathische 42-jährige Arzt.

Zunächst mal darf der Junge entscheiden, welche Farbe sein Gips haben  soll: Rot, Grün, Blau oder Gelb. Der Gips ist heutzutage nicht mehr aus echtem Gips, sondern aus spezieller Kunststoffmasse mit wasserfester Kunstwatte. „Ein Kunststoffgips hat den Vorteil, dass er wesentlich leichter ist, nass werden darf  und man  damit auch duschen kann“, erklärt der Orthopäde. Paul entscheidet sich für einen blauen Gips.

Patric Behr legt Paul zunächst die Kunstwatte um den Arm, die Knochenvorsprünge werden damit unter anderem auch abgepolstert. Dann zieht sich der Orthopäde Handschuhe an und holt die fertige, recht klebrige Kunststoffbinde aus einem vakuumverpackten Beutel und wickelt diese mehrfach um den Arm seines Patienten.

 „Nun muss das Material noch etwa  10 Minuten trocknen, dann darfst du nach Hause gehen“, ermuntert der Orthopäde seinen jungen Patienten. Paul  hat den ersten Schmerz überwunden, muss sich aber noch an seinen neuen unbeweglichen Arm gewöhnen. Am Empfang vereinbart seine Mutter noch einen Kontrolltermin für den nächsten Tag. Behr: „Da müssen wir prüfen, ob der Gips auch richtig sitzt.“

 

Paul ist natürlich nicht der einzige Verletzte an diesem Vormittag. Im Wartezimmer sitzen noch viele weitere Patienten. Einige sollen wegen Rückenschmerzen mit Akupunktur behandelt werden, eine junge Mutter hat den Termin für eine Hüftultraschall-Untersuchung ihres Säuglings, ein Mädchen mit Fußfehlstellung braucht neue Schuheinlagen, eine Frau leidet an einem Hexenschuss, ein älterer Patient mit einem Bandscheibenvorfall wird gerade behandelt, ein junger Mann ist beim Joggen mit dem Fuß umgeknackst und, und, und.

Seit 8 Uhr früh sind Patric Behr und seine zwei Partner ununterbrochen beschäftigt. Um 13 Uhr gehen die drei Ärzte kurz zum Mittagessen – meistens in die Krankenhauskantine und ab und zu auch mal in eines der naheliegenden Restaurants. Ab 14 Uhr geht’s in ähnlichem  Tempo wie am Morgen weiter. „Pro Tag kommen  200 bis 300 Patienten in die Praxis, darunter etwa 15 Kinder – nicht alle werden behandelt, manche vereinbaren auch nur einen Termin oder holen ein Rezept ab“, sagt Behr.

 An den Donnerstagen beispielsweise ist für Patric Behr „OP-Tag“ – also Operations-Tag. Kleinere Eingriffe operiert er im praxiseigenen Operationsraum, die Betäubungsspritze setzt er in diesem Fall selbst. Größere OPs führen die drei Ärzte auch nebenan im Krankenhaus Elisabethenstift durch. Hier nimmt ein Anästhesist, also ein Narkosefacharzt, die Betäubung vor.

Wie bei allen OPs muss auch der Orthopäde stets Mundschutz, grünen Kittel und Haube tragen. Warum sind die Kittel eigentlich immer grün oder blau und nicht auch weiß, wie die übliche Arbeitskleidung von Ärzten?

 

„Weil das extrem helle Operationslicht bei weiß blenden würde“, erklärt Patric Behr.  Klar, weiß ist ja auch heller als andere Farben, reflektiert also mehr, ähnlich wie bei Schnee und Sonnenschein im Winter. Aber das nur nebenbei.

Außer den rein ärztlichen Behandlungen fallen natürlich noch viele andere Aufgaben an. Organisatorische Dinge müssen besprochen werden: Wer macht was, wenn einer der drei Ärzte erkrankt ist? Welche Arzthelferin erledigt heute dies, welche das? Der Drucker ist defekt – das muss geregelt werden.

Um ihre Zulassung als Orthopäden zu behalten, müssen die drei Partner wie alle Ärzte mehrmals jährlich an  Fachtagungen oder Kongressen teilnehmen. Manchmal halten sie  auch selbst Vorträge. 

Trotz des täglichen Stresses mit wenig Pausen liebt Patric Behr seinen Beruf. „Es macht Spaß, mit Menschen zu arbeiten, Patienten helfen zu können und sie zu heilen. Außerdem bringt jeder Tag etwas Neues, man weiß am Morgen nie, wie der Tag endet.“

Der normale Arbeitstag endet für Patric Behr und seine beiden Partner offiziell nach der Sprechstundenzeit um 18 Uhr. Fast immer schafft es Patric Behr, abends gemeinsam mit  seiner Frau und den beiden drei- und achtjährigen Söhnen zu Abend zu essen. Unverhofft kommt zwar nicht oft, aber dennoch ab und zu mal. Denn die Patienten brechen sich nicht immer zu den offiziellen Sprechstunden die Beine. „So wie neulich Abend, als meine Schwiegermutter von der Leiter gefallen ist und wir den Armbruch spontan operieren musste“, erzählt er.

Und wie geht’s eigentlich Paul? Vier Wochen nach seinem Sturz, kommt der Junge zum Gipsabnehmen in die Praxis. Mit einer kleinen elektrischen Säge, die eher an eine elektrische Zahnbürste erinnert, schneidet  Patric Behr den Gips vorsichtig auf und klappt ihn auseinander. Weh tut das überhaupt nicht. Nun tastet er den Arm von Paul vorsichtig ab. „Drückt noch was oder tut es noch weh, wenn du den Arm bewegst?“, fragt der Arzt. Nein… alles in Ordnung. Der Arzt rät Paul noch zu einigen Übungen, damit der Arm wieder beweglicher wird und verabschiedet sich von dem Jungen mit einem Augenzwinkern: „Auf Wiedersehen, aber hoffentlich das nächste Mal ohne Arm- oder Beinbruch.“ Christina Kolb

 

 

 

Wie werde ich Orthopäde?

 

„Die Ausbildung zum Orthopäden dauert mindestens  12 Jahre“, erklärt der Darmstädter Orthopäde Dr. Patric Behr.

Um diesen Beruf zu erlernen, muss man zunächst einmal Abitur machen und Humanmedizin studieren. Das Studium dauert sechs Jahre. Aber nach dem Examen, also dem Abschluss, kann  man noch lange nicht als Facharzt für Orthopädie und Unfallchirurgie  arbeiten. Hierfür benötigt man erst mal die Approbation, also die Zulassung, als Arzt arbeiten zu dürfen.

Danach  dauert die Ausbildung zum Facharzt weitere sechs Jahre. „Die meisten Ärzte promovieren zudem, schreiben studienbegleitend eine Doktorarbeit über ein spezielles Thema und erhalten somit den Doktortitel“, erklärt Patric Behr.

Erst nach dieser langen Ausbildungszeit darf sich ein Arzt  Orthopäde nennen.

Schmerztherapie in Darmstadt in der Praxis am Elisabethenstift

Donnerstag, den 19. November 2009

Neuraltherapie zur Schmerzbekämpfung

Was ist Neuraltherapie?

Die Neuraltherapie ist eine Injektionsbehandlung zur Erzielung von Heilwirkungen mit Lokalanästhetika (Mittel zur örtlichen Betäubung – Procain) in Verbindung mit einem Einsatz von speziellen (homöopathischen) Medikamenten zur Schmerzbekämpfung.

Man kann sich das so vorstellen, dass durch die „örtliche Betäubung“ die Reizleitung eines Nervs unterbrochen wird. Und zwar so direkt wie möglich am Ort des Schmerzes. Denn oftmals ist ein Nerv nicht wirklich krank, kann sich aber nicht richtig regenerieren bzw. „abschalten“. Dies verursacht dann Schmerzen, die zum Teil schnell chronisch werden können.

Durch die Betäubung erhält der Nerv nun die Möglichkeit der Regeneration und damit zur Heilung. Oftmals mit erstaunlichem Erfolg. Nach 3 bis 4 Sitzungen kann durchaus schon eine Erleichterung und wiedererlangte Bewegungsfähigkeit festgestellt werden. In der Regel werden jedoch mehrere Behandlungen für einen dauerhaften Behandlungserfolg erforderlich sein.

Wann wird die Neuraltherapie angewendet?

Die Anwendungsgebiete der Neuraltherapie sind sehr umfangreich. Am häufigsten wird die Neuraltherapie bei der Behandlung von Schmerzzuständen und funktionellen Beschwerdebildern – wie z.B. „Hexenschuss“, Schulterschmerzen, Tennisarm, Migräne, Kopfschmerz, Wirbelsäulenerkrankungen, Kreislauferkrankungen etc. – zur Störfeldsanierung eingesetzt. Störfelder können generell alle Erkrankungen sein.

Außerdem werden durch die Neuraltherapie Erfolge bei Entzündungen, schlecht heilenden Wunden, Operationen, Narben, Zahnproblemen und auch bei Problemen durch Tätowierungen und Piercings erzielt.

Wie wird Neuraltherapie angewendet?

Grundvoraussetzung sind eine gründliche körperliche Untersuchung und eine ausführliche Anamneseerhebung. Hierfür sollten Sie etwas Zeit mitbringen, und Sie haben die Möglichkeit, alle weiteren offenen Fragen zu klären.

Die Neuraltherapie kann z.B. in Form einer Quaddeltherapie (Spritzen unter die Haut) erfolgen. Das örtliche Betäubungsmittel, das in die oberste Hautschicht gespritzt wird, bewirkt nicht nur eine Betäubung der Schmerzen, es kann auch durchaus in einigen Fällen schon eine Spontanheilung hervorrufen.

Eine weitere Option ist die Infiltrationstherapie. Hier erfolgt die Injektion von Medikamenten in tiefer liegende Bereiche (Muskeln, Gelenke, Nerven). Es gibt auch die Kombination von beiden Therapien.

Die Kombination von naturheilkundlichen (homöopathischen) Stoffen mit Lokalanästhetika hat sich als sehr erfolgreich erwiesen. Man kann somit die Neuraltherapie als ein Bindeglied zwischen Naturheilkunde und Schulmedizin bezeichnen.

Zur Injektion selbst werden feine Nadel verwendet. Der Injektionsschmerz ist verschwindend klein.

Grenzen der Neuraltherapie

Die Grenzen der Neuraltherapie ergeben sich aus den Möglichkeiten und Grenzen der Regenerations- und Regulationsfähigkeit. Erbkrankheiten, psychogene Erkrankungen, Systemerkrankungen, bösartige Tumore (außer deren Schmerzen) und irreversible Schäden sind durch Neuraltherapie nicht zu beeinflussen.

Monika Riemenschneider

Ärztin für Neural- und Schmerztherapie

Termine

Montag von 9 bis 12 Uhr
Donnerstag von 9 bis 12 Uhr
Bitte rufen Sie uns an und vereinbaren Sie einen Termin zur persönlichen Beratung.

Veröffentlichung in “Gesund leben heute” 2/2009

Mittwoch, den 9. September 2009

Neuraltherapie in der Schmerzbekämpfung

 Jeden Tag suchen Millionen von  Menschen die Arztpraxen in Deutschland auf. Bei vielen von ihnen stehen starke oder chronische Schmerzen im Vordergrund.

Zu den Aufgaben des Arztes gehört es, die Ursache der Beschwerden zu finden und eine angemessene Behandlung einzuleiten.

Leider gelingt dies nicht immer und mancher Patient leidet unter chronischen Schmerzen, scheinbar ohne dass sich eine Ursache finden lässt. In diesem Zusammenhang kann es sich lohnen, wenn man sich auf alternative Behandlungen einlässt.  Zu den klassischen Vertretern der Alternativmedizin gehört die Neuraltherapie.

 Was ist Neuraltherapie ?

Die Neuraltherapie ist eine Injektionsbehandlung zur Erzielung einer Heilwirkung mit örtlichen Betäubungsmitteln (Lokalanästhetika Procain).

Durch die lokale Betäubung wird die Reizleitung des Nerven unterbrochen wird, und zwar so nah wie möglich am Schmerzort. Oftmals ist ein Nerv nicht wirklich krank, sondern er kann nur nicht wirklich „abschalten“. Daher kann er sich nicht erholen, sondern er steht unter „Dauerstress“. Dies verursacht Schmerzen, die zum Teil chronisch werden können.

Durch die gezielte Betäubung erhält der Nerv die Möglichkeit sich zu erholen und zu regenerieren. Dies führt oftmals zu erstaunlichen Erfolgen und schon nach 4 – 6 Sitzungen ist eine Erleichterung spürbar und der Patient bemerkt eine Verbesserung des Körpergefühls oder der Beweglichkeit.

Entwickelt wurde die Neuraltherapie maßgeblich durch die Ärzte Ferdinand und Walter Huneke. Im Jahre 1925 injizierte Ferdinand Huneke seiner an chronischer Migräne leidenden Schwester ein procainhaltiges Antirheumatikum  versehentlich intravenös statt intramuskulär. Huneke beobachtete in diesem Fall eine schlagartige und bleibende Heilwirkung, so dass er gemeinsam mit seinem Bruder Walter die therapeutische Anwendung von Procain weiter erforschte.

Wann wird die Neuraltherapie angewandt ?

 Die Anwendungsgebiete der Neuraltherapie sind sehr umfangreich. Die besten Erfolge erzielt man bei der Behandlung von Schmerzen und funktionellen Beschwerden des Haltungs- und Bewegungsapparates. Hierzu gehören unter anderem „Hexenschuß“, Schulterschmerzen, Tennisarm, manche Formen der Migräne und Kopfschmerzen, aber auch gynäkologische Beschwerden und Kreislauferkrankungen.

Außerdem werden durch die Neuraltherapie Erfolge bei Entzündungen, schlecht heilenden Wunden, Operationen und   Zahnproblemen erzielt. Ein weiteres Anwendungsfeld stellen Probleme und Beschwerden nach Tätowierungen oder Piercings dar.

Weitere Störfelder sind Narben. In diesem Zusammenhang muss auch an den Bauchnabel ( unsere erste Narbe !!!) und ev. Geburtsverletzungen (Dammriss !!) gedacht werden.

Was ist ein Störfeld ?

Ein Störfeld behindert komplexe Regulationsmechanismen, das Zusammenspiel verschiedener Organe oder Organsystem oder Muskelfunktionsketten des Körpers. Dabei treten Störungen  unter Umständen an weit entfernten Körperregionen auf, die auf den ersten Blick nichts mit der Region des Schmerzes zu tun haben. 
Dieser Begriff des Störfeldes kommt aus der Komplementärmedizin und Naturheilkunde. Es  kann sich dabei um eine Narbe oder eine subchronischen Entzündung, die z.B. im Zahn- oder Mandelbereich oder auch nach einer Mandeloperation auftreten, handeln. Die Erkrankung, die zum Störfeld führte, kann schon viele Jahre zurückliegen.

Wie wird die die Neuraltherapie angewandt ?

Grundvoraussetzung ist eine gründliche körperliche Untersuchung und eine ausführliche Befragung durch den behandelnden Arzt. In diesem Zusammenhang ist es sehr wichtig, ernsthafte oder bösartige Krankheiten zu unterscheiden, denn die Neuraltherapie hilft da, wo etwas gestört ist, aber sie versagt dort, wo etwas zerstört ist. Wenn sich im Rahmen dieser Eingangsuntersuchung Hinweise auf Störfelder ergeben, kann eine gezielte Behandlung erfolgen. Grundsätzlich werden mehrere Therapieformen unterschieden

Segmenttherapie

Bei der Segmenttherapie wird das Lokalanästhetikum, in der Regel Procain, in Form von Hautquaddeln in die oberste Hautschicht gespritzt.

Störfeldtherapie

Nach Huneke handelt es sich bei „Störfeldern“ um chronische Entzündungszustände, die den Gesamtorganismus schwächen und Beschwerden in anderen Bereichen des Körpers erzeugen können. Die häufigsten Störfelder befinden sich in den Mandeln, Nasennebenhöhlen, der Zahn-Kiefer-Region und in Narben.

Durch gezielte Befragung und Untersuchung wird versucht, das Störfeld zu finden und durch Injektion eines Lokalanästhetikums die Störwirkung zu unterbrechen.

Andere Behandlungsformen

Bei der Therapeutischen Lokalanästhesie (TLA) werden gereizte Nervenwurzeln, etwa im Bereich der Lendenwirbelsäule, mit einem Lokalanästhetikum infiltriert. Hierbei erfolgt die Injektion von Medikamenten in tiefere Bereiche des Körpers, z.B. Muskel, Gelenke, Nerven.

Ebenfalls wird die Kombination mit naturheilkundlichen oder homöopathischen Stoffen und Medikamenten angewandt. Dies kann zur Wirkungsverstärkung führen.

Die Injektion selbst, also die Einspritzung des Medikamentes erfolgt mit einer sehr kleinen, aber sehr scharfen Nadel, so dass der Schmerz bei der Einspritzung verschwindend klein ist.

Was sind die Grenzen der Neuraltherapie ?

Wie oben bereits gesagt, kann die N. nur dort sinnvoll eingesetzt werden, wo funktionelle Störungen, Reizungen oder Entzündungen vorliegen. In diesen Fällen kann sie die Selbstheilungskräfte des Körpers unterstützen und manches Leid lindern.

Erbkrankheiten, psychogene Erkrankungen, Systemerkrankungen (Zucker), bösartige Tumore und irreversible Schäden sind durch die N. nicht zu beeinflussen. Im Interesse der Patienten ist es daher wichtig, dass der Arzt diese Grenzen kennt und respektiert.

Solange die Neuraltherapie diese Grenzen beachtet und sie verantwortungsvoll in den Händen eines erfahrenen Arztes liegt, kann sie gute und mitunter auch überraschende Erfolge bringen.

In unserer Praxis arbeitet ein kompetentes Team zusammen mit einer erfahrenen Neuraltherapeutin seit Jahren mit dieser Methode.

Wie die Akupunktur handelt es sich um eine sogenannte Ordnungstherapie, die darauf abzielt ein gestörtes körperliches Gleichgewicht, die innere Balance wiederherzustellen. Getreu dem Motto:

Mens sana, in corpore sano.

Monika Riemenschneider

Ärztin

Veröffentlichung in “Gesund leben heute” 1/2009

Samstag, den 7. März 2009

Über die Kniescheibenverrenkung (Patellaluxation) – Kniescheibenschmerzen bei Instabilität

Die Kniescheibenverrenkung ist eine Erkrankung bei der die Kniescheibe (Patella) aus ihrer Führung (dem Knieschiebengleitlager) springt. Dabei bewegt sich die Kniescheibe oft spontan wieder in ihre Ursprungsstellung zurück. Die Folge der Instabilität sind Sportunfähigkeit, Schmerzen um die Kniescheibe herum und Verlust der adäquaten Teilhabe am Leben.
Die Ursachen dieser Erkrankung liegen oft in angeborenen anlagebedingten Fehlformen des Kniescheibengleitlagers oder der knöchernen Form der Kniescheibe selbst. Dabei spielt auch die Beinachse und die Insertion der Kniescheibensehne mit möglichen Rotationsfehlstellungen eine entscheidende pathogenetische Rolle. In der Regel luxiert (verrenkt) sich die Kniescheibe bei fast vollständiger Streckung bei Sportarten wie Fußball, Handball oder Basketball aber auch bei Tennis und vergleichbaren Sportarten ohne große äußere Krafteinwirkung.
Die unfallbedingten Auswirkungen der Verrenkung spiegeln sich in einem Gelenkerguss, also Flüssigkeit im Gelenk wieder, der oft blutig ist und punktiert werden muss. Es kommt in nahezu jedem Fall der Erstluxation zu einer Zerreißung des medialen Patellofemoralen Bandes (MPFL), von dem bis vor wenigen Jahren noch wenig bekannt war. Durch die Zerreißung oder Dehnung dieses Bandes hat die Kniescheibe keinen festen Sitz mehr in ihrer angestammten Position.
Die Erstbehandlung besteht in einer zügigen Reposition (Wiedereinrenken) der Kniescheibe, ggf. in Narkose. Dadurch reduziert sich die Schädigung des Gelenkknorpels. Die weitere Diagnostik sollte immer neben einer gründlichen Untersuchung des Kniegelenkes eine Röntgenuntersuchung beinhalten. Heute wird auch – gerade bei Jugendlichen – eine MRT (Kernspintomographie) gefordert Begleitverletzungen zu erkennen und eine Operationsplanung vornehmen zu können.
Entgegen der gängigen Lehrmeinung sollte keine seitliche Kniescheibenentfesselung (lateral release) mehr vorgenommen werden. Das haben aktuelle Studien klar ergeben. Ggf. reicht aber eine Kniegelenkspiegelung (Arthroskopie) mit Raffung der medialen Kapsel (minimal invasiv) aus, um zukünftige Kniescheibenverrenkungen zu verhindern.
Sollte sich dabei keine ausreichende Festigkeit der Kniescheibe einstellen, empfehlen wir als Gelenkzentrum der OCP (Orthopädisch Chirurgischen Gemeinschaftpraxis) Darmstadt (www.ocp-darmstadt.de)  eine MPFL Rekonstruktion. Dabei wird mit einer Sehne aus dem Oberschenkel, das mediale patellofemorale Ligament (Band), ein Halteband der Patella, rekonstruiert und meist mit einer Bioschraube (die sich von selber auflöst) und 2 Bioankern in der Kniescheibe fixiert.  Die Kniescheibe wird dadurch gehalten.  Diese Operationsmethode wird bis jetzt nur an wenigen Kliniken in Deutschland durchgeführt. In der Technik der Sehnenentnahme ist sie der modernen Kreuzbandchirurgie gleich und einfach durchzuführen.
Wobei beim Kreuzbandersatz die sogenannte Semitendinosussehne genommen wird. Bei der MPFL Rekonstruktion reicht die kleinere Gracilissehne aus, so dass auch später noch vom selben Knie ein Kreuzbandersatz möglich bleibt.
Ich habe diese Operationsmethode  von Dr. Schöttle im Klinikum rechts der Isar in München gelernt und führe sie seit >  2 Jahren erfolgreich durch. Sie sollte allerdings erst nach Wachstumsabschluß  durchgeführt werden.
Ist auch das Kniescheibengleitlager sehr flach, würde ich zu einer Trochleaplastik (ist das Gleitlager dysplastisch, d.h. zu flach ausgeprägt, begünstigt dies Luxationen) raten. Bei dieser OP-Methode formt man operativ ein neues Kniescheibengleitlager. Gerne beraten wir sie in unserer Kniesprechstunde.

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Dr. med. Björn Erben, Facharzt für Chirurgie mit den Zusatzbezeichnungen Notfallmedizin, Sportmedizin, Chirotherapie

Artikel veröffentlicht in www.gesund-leben-heute.de 1/2009

Herzlich Willkommen!

Mittwoch, den 24. September 2008

Drei renomierte Darmstädter Facharztpraxen schliessen sich zusammen:

Neue fachübergreifende Gemeinschaftspraxis ab Januar 2009

Herzlich Willkommen auf den Internetseiten der fachübergreifenden Gemeinschaftspraxis Dres. Behr Erben Riemenschnieder in Darmstadt. Ab Januar 2009 finden Sie uns in unseren neuen Räumen auf dem Gelände des Elisabethenstifts.

Dres. Behr Erben Riemenschneider
Orthopädisch chirurgische Gemeinschaftspraxis am Elisabethenstift
(Luise-Karte-Haus Eingang Beckstraße)
Landgraf-Georg-Straße 100
64287 Darmstadt
Telefon 06151-78075-0